Macht der Bilder

Sprache ist nicht nur durch Worte machtvoll (siehe Beitrag Sprache und Macht), sondern wird vielfach auch durch Bilder und deren Bildsprache unterstützt. Auch alleinstehend sind Bilder sehr wirkmächtig und deshalb ebenfalls verantwortungsvoll zu wählen und zu nutzen.
Gerade in Medien werden Bilder bewusst eingesetzt und spielen eine sehr große Rolle. Ein Projekt der neuen deutschen medienmacher*innen (ndm) beschäftigt sich mit und setzt sich für diskriminierungsarme Bildberichterstattung ein:

Bilder spielen in der medialen Berichterstattung eine fundamentale Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass sie die Wirklichkeit möglichst realitätsgetreu abbilden. Und dennoch sind die in der Presse verwendeten Fotos nicht selten durch Klischees, Stereotype und Sehgewohnheiten der Rezipient*innen geprägt. Deshalb veranstalteten der Neuen deutsche Medienmacher e.V. zusammen mit den Sozialhelden e. V. und dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) den Workshop: „Voll im Bild?! Workshop für diskriminierungsarme Bild-Berichterstattung“. Mit 40 Fotograf*innen, Bildredakteur*innen, Models und Expert*innen, haben wir am 30. November in Berlin über Fotojournalismus und Bilder von Menschen mit Migrationsgeschichte, mit Behinderung und aus der LGBTIQ-Community gesprochen. Wir haben an Lösungen gearbeitet und erste Foto-Shootings gemacht. Wir haben eine ausführliche Dokumentation des Workshops erstellt, welche das Programm, Hintergrundinformationen, alle Inputs, unsere Ergebnisse sowie Handlungsempfehlungen und natürlich viele Fotos enthält. Zusammen mit den Mitwirkenden am Workshop haben wir eine Checkliste für diskriminierungsarme Bildberichterstattung für Redaktionen und für Fotograf*innen entwickelt. Diese findet ihr in unserem Flyer zusammen mit weiteren Infos zu diskriminierungsarmer Bildberichterstattung.

Projektbeschreibung “Voll im Bild?!” auf der Homepage der neuen deutschen medienmacher*innen

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